Katharina Krefft, Leipziger OBM Kandidatin, eröffnet das IP-Building ForumForFuture am 19.11.2019

Stadträtin Katharina Krefft, Fraktionsvorsitzende, sozialpolitische Sprecherin, sehr aussichtsreiche  OBM für Leipzig sowie Sprecherin für Schulbau, eröffnet neben Dr. Michael Schramm, Vorstand Schaubühne Lindenfels und Georg von Nessler de Nesle , IP-Building das 19. IP-Building Forum – seit 20 Jahren ein ForumForFuture* am 19.11.2019 – 12 Uhr in der Schaubühne Lindenfels, Karl Heine Str. 50,  Leipzig.

Die Stadträtin Katharina Krefft,  aussichtsreiche  OBM für Leipzig

Ihre Vita, Werte und Einschätzungen spiegeln sich in ihrer Rede zur Wahl als  OBM  Kandidatin in der bündnisgrünen Fraktion und Kreisverbandes, die wir wiedergeben.

„Liebe Freunde und Freundinnen, entschlossen, ernsthaft und voller Zuversicht trete ich als Fraktionsvorsitzende der zweitgrößtenStadtratsfraktion zur Oberbürgermeister*innenwahl an. Wir gingen aus den Kommunal-, Europa-und Landtagswahlen deutlich gestärkt hervor und wissen um unser Potential. Wir können mit unserem bündnisgrünen Angebot die Oberbürgermeisterin stellen und Leipzig nachhaltig, ökologisch, sozial und wirtschaftlich gerecht regieren.

Ich lebe seit 20 Jahren in dieser Stadt und gestalte sie seit 15 Jahren als Stadträtin mit. Ich vertrete unsere Fraktion in der Jugend-, Sozial-, Gesundheits- und Schulpolitik und bin ihre demokratiepolitische Sprecherin. Seit mehr als sechs Jahren bin ich Fraktionsvorsitzende und sorge in den großen Themen Haushalt, strategische Stadtentwicklung und interfraktionelle Initiativen gemeinsam mit meinen Kolleg*innen für unsere bündnisgrüne Außenwirkung. Im Rahmen meiner Stadtratsarbeit konnte ich Einfluss auf Leipzigs Entwicklung von der schrumpfenden Heldenstadt hin zu der am schnellsten wachsenden, dynamischen und jungen Stadt Deutschlands nehmen.

Dennoch sehe ich soziale, wirtschaftliche und zunehmend ökologische Probleme und eine wachsende Distanz der Verwaltung zu denen, die diese Stadt auszeichnen: Ihre Menschen. Hier ist ein Politikwechsel nötig! Wir Grüne wollen Leipzig als Stadt der Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Menschen prägen, sozial gerecht, wirtschaftlich gut aufgestellt und in klarer ökologischer Verantwortung für die natürlichen Ressourcen. Unsere Stadt hat gute Erfahrungen mit strategischem Handeln, das jahrelang auf zwei Ziele ausgerichtet war: Schaffung der Rahmenbedingungen für eine ausgeglichene Altersstruktur und für Arbeitsplätze. Beides wurde erreicht: Leipzigs Geburten übersteigen die Sterbefälle und die Arbeitslosigkeit hat sich halbiert. Daran haben wir als Bündnisgrüne mitgewirkt, und darauf bin ich stolz. In der Stadt der Nachhaltigkeit müssen wir nun aber die Bedingungen für die Kinder, ihre Eltern und Alte, die in unserer Stadt leben, verbessern. Für mich als Oberbürgermeisterin wären die soziale Sicherheit in einem starken bürgerschaftlichen Gemeinwesen, die Schaffung guter Arbeitsplätze und der Natur- und Klimaschutz oberste Maxime. Das heißt für mich als führungsverantwortliche Person der kommunalen Verwaltung in unserer Stadt ein eng geflochtenes soziales Netz, ein Gemeinwesen zu schaffen. Ich sehe Vereine und Verbände, sowie die Zivilgesellschaft als unsere geborenen Partner*innen und will unseren Bürger*innen vielfältige Möglichkeiten geben, sich einzubringen und ihr Leben selbstbestimmtund unbeschwert zu gestalten.

Ich werde mich als Oberbürgermeisterin mit aller Kraft für mehr Beteiligung einsetzen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es eine vorbildliche innere Führung. Diese Führung schafft die Voraussetzungen, um unser Gemeinwesen zukunftsfest aufzustellen. Sie setzt auf Zuversicht, Vertrauen und klare Wertschätzung für alle Menschen in unserer Stadt. Ich möchte unsere Verwaltung modernisieren, digitalisieren und dabei die Mitarbeiter*innen und Bürger*innen beteiligen. Es braucht im Rathaus eine Kultur des Vertrauens, klare und transparente kommunizierte Entscheidungen, eine Vision für die Zukunft unserer Stadt und Wertschätzung für alle, die täglich für unsere Stadt arbeiten. Genau das unterscheidet mich vom bisherigen Oberbürgermeister, und genau deshalb will ich ihn auch ablösen. Ein intaktes Gemeinwesen ist auf eine solide wirtschaftliche Entwicklung angewiesen.

Die Leipziger*innen und gerade auch alle, die sich für unserer Stadt entschieden haben, haben Anspruch auf gute Arbeit und gute Löhne. Dafür brauchen wir Branchen, die zukunftsfähig, innovativ und nachhaltig wirtschaften, Gründer*innen, die gute Bedingungen für eine wirtschaftliche Betätigung vorfinden und Handwerker*innen, die für ihre gute Arbeit gutes Geld bekommen. Und da muss die Stadt ihre Vorbildfunktion ernst nehmen und die, für die vielen Gemeinwohlaufgaben Verantwortlichen, wie ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen und Reinigungskräfte, aber auch Tageseltern und Honorarlehrkräfte an Musik- und Volkshochschuleangemessen tariflich entlohnen bzw. honorieren.

Leipzig als eine gewachsene und wachsende Stadt steht vor der großen Aufgabe der ökologischen inneren Entwicklung. Ich will Raum für mehr Menschen schaffen, ohne ihnen die Luft zum Atmen zu nehmen. Ich will Mobilität organisieren, die allen Bewegung ermöglicht, und ich will für eine gesunde Stadt sorgen. Als Mitglied im „Gesunde Städte Netzwerk“ ist Leipzig Teil der Gesundheitsförderung, die Prävention nicht allein individuell verortet, sondern Voraussetzung für jede städtische Entwicklung ist. Als Ärztin liegt mir dieses Thema besonders am Herzen. Die Funktionen, die Leipzig erfüllen muss, um eine wachsende Stadt zu gestalten, ist dieZukunftsaufgabe, und sie muss beherzt angegangen werden! Doch die Stadt zögert, das haben wir beim Kitaausbau, im Schulbau und bei der Schaffung von Wohnraum erlebt, und es ereilt uns gerade beim Verkehr.

Leipzig braucht eine Oberbürgermeisterin, die „wachsen“ kann, eine Chefin, die im Team vorangeht, eine Bündnisgrüne, die Nachhaltigkeit und Demokratie vorlebt. Die größte Stadt in Ostdeutschland soll im ganzen Land für Aufmerksamkeit sorgen, für ihre Kultur, ihre Offenheit und ihre Bürgerschaft. Denn wir bieten Freiheit und leben, wie wir sie meinen: in Vielfalt und Respekt. „

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