UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder dafür einsetzt. Wissen und Fähigkeiten dazu, etwa Teamfähigkeit oder interdisziplinäres Denken, vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Konzept in ihren Bildungssystemen zu verankern.
Die Deutsche UNESCO-Kommission koordiniert die Aktivitäten zu dieser internationalen Bildungsoffensive in Deutschland mit Förderung des Bundesbildungsministeriums.
Grundlage ist ein einstimmiger Beschluss des Deutschen Bundestages. Schirmherr ist Bundespräsident Christian Wulff.
„Nachhaltigkeit zu lernen muss in Schule, Ausbildung und Studium selbstverständlich werden. Nur so können wir Probleme wie den Klimawandel oder ungerechte Verteilung von Ressourcen bewältigen“, so Prof. Gerhard de Haan, Erziehungswissenschaftler und Vorsitzender des Nationalkomitees für die UN-Dekade.
Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt die Fähigkeit, Probleme nicht-nachhaltiger Entwicklung zu erkennen, kreative Lösungen zu finden und gemeinsam mit anderen Veränderungen anzustoßen. Sie gibt Werte weiter: Jeder Mensch soll faire Chancen auf ein erfülltes Leben bekommen – kommende Generationen ebenso wie die Bewohner anderer Erdteile. Denn das ist der Kerngedanke der Nachhaltigkeit. Dafür ist eine wirtschaftlich, sozial und ökologisch ausgewogene Entwicklung wichtig. Diese Idee von Bildung soll die Arbeit von Kindergärten, Schulen, Hochschulen und anderen
Einrichtungen prägen.
Die UN-Dekade in Deutschland
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat ein Nationalkomitee berufen und eine
Koordinierungsstelle eingerichtet. In einem gemeinsamen Netzwerk engagieren sich
Regierungen, Bildungseinrichtungen, Nicht-Regierungsorganisationen, Unternehmen und Einzelpersonen. Darüber hinaus zeichnet die Deutsche UNESCO-Kommission Projekte und Kommunen für herausragendes Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Mehr als 1200 solcher Dekade-Projekte und elf Kommunen in ganz Deutschland zeigen, wie die Idee „Nachhaltigkeit lernen“ in der Praxis funktioniert.

Weitere Informationen zum Netzwerk :  www.bne-portal.de

Die  Stadt Frankurt hat den stadtnahen Verein www.umweltlernen-frankfurt.de mit der Umsetzung auf kommunaler Ebene beauftragt.
Es hat sich hier ein Netzwerk unter Beteiligung unterschiedlichster Akteure aus Institutionen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft gebildet. Es hilft, Bildungsangebote im Sinne der Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln und Impulse für neue Projekte zu geben.

Unseren  Beitrag , bisher sind wir  eine Gruppe ( siehe  Foliendokumentation ) aus verschiedenen Akteuren aus Institutionen, Unternehmen und Hochschulen, haben wir u.a.  hier in einer Präsentation unter Angabe von Zielen und Zielmittel, umrissen. Diese Foliendokumentation wird ständig erweitert werden.

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