KNX-Lösung für innovatives Dresdner Unternehmen

Die Siemens-Division Building Technologies berät die Dresdner nmd – Licht am Bau GmbH bei der Ausstattung ihres hochmodernen Schulungszentrums „Point of Competence“. Siemens hat dafür ein Konzept entwickelt, um die Schulungs- und Präsentationsräume zu beleuchten und zu steuern. Die gelieferte Lösung zur Steuerung der Raumfunktionen basiert auf Komponenten, die nach KNX-Standard miteinander kommunizieren.

Die Verbindung von gestalterischer Kreativität und Ingenieurs-Know-how macht die nmd – Licht am Bau GmbH seit Jahren zum zuverlässigen Geschäftspartner für Architekten und Lichtplaner. In eigenen Produktionsanlagen setzt das Unternehmen für seine Auftraggeber komplexe gestalterische und lichtkünstlerische Projekte um und fertigt hochwertige Leuchtröhren- und LED-Designerleuchten selber. Entsprechend hoch war der Anspruch bei der Planung und Realisierung des neuen Schulungszentrums Point of Competence (POC) am Stammsitz in Dresden. Denn der Neubau sollte nicht nur optimale Funktionalität bieten, sondern vor allem auch die firmeneigene Kompetenz in Sachen Beleuchtung widerspiegeln und somit als Showcase dienen. Die Entscheidung fiel auf ein von Siemens entwickeltes Konzept.

Intelligentes Konzept auf KNX-Basis

Die Lösung kombiniert Steuer- und Bedienelemente vom Bedienungs-Touchpanel bis hin zu Sensoren und Schaltern zu einem intelligenten Gesamtsystem auf KNX-Basis. Über die Beleuchtung hinaus lassen sich per KNX auch Jalousien, Multimediaanlagen, Heizung, Belüftung sowie Sicherheitstechnik gewerkeübergreifend und bedarfsgerecht steuern. Die Schnittstelle bildet ein IP Viewer N151 von Siemens. Er kommuniziert via Internetprotokoll mit den Geräten.

Bedient wird die Raumtechnologie über vier Farb-Touchpanels mit vorkonfigurierten Szenarien, die über einen einzigen Fingertipp mehrere Aktionen ausführen. Beispielsweise für eine Präsentation: Lamellen verdunkeln die Fenster, die Leuchten werden gedimmt, der Beamer geht an. Selbstverständlich können die Referenten im POC die Licht- und Vorführtechnik dennoch jederzeit an ihre Bedürfnisse anpassen. Bewegungsmelder steuern außerdem die Beleuchtung der Räume. Darüber hinaus fließen in die Steuerung von Jalousien und Beleuchtung die Daten einer Wetterstation auf der Gebäude-Außenseite ein.

Ebenfalls auf KNX-Basis sorgt die Gamma-Gebäudesystemtechnik von Siemens für ein optimales Raumklima. Temperatur-, Feuchte- und Luftqualitätsfühler liefern die dafür notwendigen Werte. Das System gewährleistet eine hohe Energieeffizienz bei gleichzeitigem hohem Komfort für die Raumnutzer. Die Räume lassen sich außerdem dank KNX flexibel nutzen oder baulich verändern. Werden etwa Wände eingezogen, lassen sich Leuchten oder Lüftungsabschnitte einfach dem neuen Raum zuordnen.

Siemens auf der ISH

Siemens präsentiert seine Lösungen und Produkte für die Raum- und Gebäudeautomation inklusive seiner Gamma-Gebäudesystemtechnik auf der ISH, der internationalen Leitmesse für Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und erneuerbare Energien im März 2015 in Frankfurt.

Weitere Informationen zur ISH unter http://siemens.de/ish-frankfurt

Weitere Informationen zur Division Building Technologies unter www.siemens.de/buildingtechnologies 

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com