Urbane Flächen: kulturelle (B)untergrundbewegung

Diese Woche erhielten wir einen Flyer mit einem Hinweis auf eine Veranstaltung die wir sehr interessant finden.  Wir sind der Meinung der Text dieses Flyers ist es wert gelesen zu werden und aus diesem Grund wollen wir ihnen diesen nicht vorenthalten.

„Stillstand, Abgrenzung, Vorurteile und zuletzt monotones Kulturbewusstsein sind Schlagzeilen, die man den heutigen subkulturellen Bewegungen vorhalten könnte. Aus dieser farblos wirkenden Situation heraus haben wir den Anspruch entwickelt die verschiedensten politisch-kulturell aktiven Szenen an öffentlichen Orten zusammen zu führen.

Durch die Nutzung „neutraler“ urbaner Flächen gilt es kreative Begegnungs-stätten zu schaffen, die sich nicht auf die Konfrontation mit gesellschaftlicher Regel-Konformität konzentriert, sondern sich in eine Richtung bewusster, positiver Entwicklung und Einbindung der gesellschaftlichen Vielfalt und ihres kreativen Potenzials orientiert.

In diesem Sinne möchten wir die individuellen Möglichkeiten, die uns der öffentlicher Raum bietet, integrieren.

Es gibt verschiedene Wege, unseren Raum in dem wir leben, zu gestalten, zu verändern und einen anderen Weg zu gehen, als den der schematischen Standards, in denen wir aufwachsen. Grenzen sollen neu definiert werden und unsere Umwelt muss darin eingebunden werden, um einem stagnierenden Zustand entgegen zu treten und mehr Farbe in unser Leben und das Stadtbild zu bringen. Veränderung geht über Kritik hinaus und spiegelt sich in der Handlung wieder. Das Projekt Cityrave basiert auf dem Gedanken durch kleine Aktionen, die Stadt als kreative Spielfläche zu nutzen.

Wichtig bei der Aktionsform Cityrave ist die Eigeninitiative. Jeder Teilnehmer ist aktiv an der Gestaltung beteiligt und hat die Möglichkeit seinen Ideen Ausdruck zu verschaffen. Politische Kontexte, sowie kreative Aktionen sind wichtige Bestandteile dieser Aktion. Nur durch eine kontinuierliche Teilnahme wird Cityrave weiter leben können.

Ebenso ist eine gewaltfreie Grundeinstellung während dieser Aktionsform notwendig, um diese zukünftig weiter durchführen zu können. Jegliche Arten von Vandalismus und Gewalt werden zum Abbruch der Aktion führen und auch zukünftig den Cityrave als Ausdrucksform von Frankfurts Straßen verschwinden lassen.“