Gespräch: Dipl.-Wi.-Ing. und Musiker – Bernhard Schwandt – Vortragender auf dem 17. IP-B Forum

Unkompliziert Experten, neue Entwicklungen und Bedarfe für Ihr Thema kennen lernen?
Mit Foren, Interviews und Gesprächsreihen mit IP-Building kein Problem!
Der Frankfurter Soziologe Alfred Fuhr führt Gespräche mit Persönlichkeiten aus Unternehmen, Kommunen, Politik, Institutionen, Hochschulen und Bauexperten und stellt ihre Haltung, Einschätzungen und Konzepte in der Reihe “IP-Building Gespräche” vor.

Gespräch mit Dipl.-Wi.-Ing. und Musiker – Bernhard Schwandt – Referent auf dem
17. IP-Building Dialog  Forum am 12.05.2018 auf Schloss Tempelhof / Baden Württemberg.

Alfred Fuhr: Hallo Bernhard, du weißt ja dass ich diese Interviews mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich des Bauens, der Bildung, der Planung und mit Architekten führe, damit wir diese wertvollen persönlichen Gedanken, zu einem Dossier machen, dass nur den Teilnehmern und Referentinnen und Referenten zur Verfügung gestellt wird, damit diese sich bereits vorab besser kennen lernen können, Potentiale vorab einschätzen können, sich vielleicht schon ihren persönlichen Favoriten heraus suchen können, um wie es eine Teilnehmerin im Interview so schön ausgedrückt hat, schon am Tag nach der Teilnahme am Forum etwas im Projekt besser machen zu können. Und damit besteht natürlich auch für Dich die Möglichkeit nun dich vorzustellen.

Bernhard Schwandt: Ja

Alfred Fuhr: Aber, was jetzt passiert ist, dass ich so richtig begeistert bin von der Idee eines Forums im Rahmen eines größeren Symposiums. So,

Bernhard Schwandt: Ja,

Alfred Fuhr: Und daher an dich erst einmal die Frage, wie du zu dem geworden bist, der du bist und was dich am Forum reizt. Ich will ja nicht zu viel vorgeben, aber ich freue mich, wenn du dich erst einmal vorstellst,

Bernhard Schwandt: Ja,

Alfred Fuhr: und bitte, das ist so ein wenig der Leitfaden der Interviews, was deine größten Learnings waren, wie man das so schön neudeutsch bezeichnet, wo es Wendepunkte gab, wo du gemerkt hast, dass du gerne gelernt hast, wo du was Spezielles gelernt hast oder, wo du eigentlich nicht gedacht hast, dass du was lernst, und später sagen konntest, da habe ich doch ganz ganz viel draus gelernt. So könnten wir anfangen.

Bernhard Schwandt: Gut, wo fange ich an? (lacht) Geboren bin ich im schönen Allgäu. 1965. Ich habe dort meine Schulzeit verbracht, in einer Tagesschule, einem Internat der Salesianer, mit humanistischer Prägung, sprachlich orientiert, habe dann studiert, in München, Wirtschaftsingenieurwesen, und ja, in dem großen Bereich, da wurde schnell deutlich, Ökologie, das ist mein Thema, ich wollte also irgendwie meine wirtschaftlichen und technischen Kenntnisse einsetzen für Ökologie.

Alfred Fuhr: Wo sind wir da so zeitlich? Denn meine ersten Kontakte zur  Ökologie, das war Amory B. Lovins, den habe ich mit 16 gelesen, in einem Buch Sanfte Energie, dass ich in der Stadtbibliothek fand, und damals hatte ich vor, damals gab es das gerade, Umwelttechnik zu studieren, war das bei dir auch so ähnlich?

Bernhard Schwandt: Das war so ähnlich, zu Schulzeiten habe ich von dem Öko-Institut in Freiburg,

Alfred Fuhr: Okay.

Bernhard Schwandt: mitbekommen, wann war das dann, 1985, Anti-Atom-Bewegung

Bernhard Schwandt: all diese Sachen, auch der Einfluss meiner Eltern, die kommen ursprünglich aus Polen und Tschechien, sie waren landwirtschaftlich verbunden und hatten für meine Begriffe noch so ein bisschen urtümliches Wissen drauf, wovon wir heute sehr weit weg sind. Also Kreisläufe zu begreifen, so was in der Richtung. Wesentlich in dem Zusammenhang war meine Diplomarbeit, die ich geschrieben habe, damals gab es noch kein Internet aber, es ging um eine Reststoffbörse, also, was für den Einen Abfall ist, was er teuer entsorgen muss, kann für den Anderen ein verwertbarer Rohstoff sein, das wurde damals über die IHK München auch versucht, so eine Börse zu schaffen, ich glaube, die gibt’s heute noch (lacht). Und, 1993 habe ich in Leipzig meinen Berufseinstieg begonnen.

Alfred Fuhr: Okay.

Bernhard Schwandt: Ich hatte dort vorher ein Praktikum gemacht und nun versucht, in den Beratungsbereich einzusteigen, und bin, na ja ein bisschen ein Versehen, in einer Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft gelandet. (lacht)

Alfred Fuhr: Ja, man muss ja irgendwo mal anfangen, also, ja das ist einfach so, ja

Bernhard Schwandt: Das war der Berufseinstieg, als Wirtschaftsprüfungsassistent, und damals ging es in Leipzig um die Aufspaltung des großen Energiekombinates, also was heute die Stadtwerke Leipzig sind oder die MITGAS, das war damals in einem großen Energiekombinat vereint und wurde dann abgespalten, in die einzelnen Stadtwerke und so weiter, (lacht).

Alfred Fuhr: Da bist du ja auch so ein richtiger Wossi geworden, ja? Kommst eigentlich aus dem Westen und bist jetzt seit 1993 in Leipzig!

Bernhard Schwandt: Ja, seit 1993, ich hab mein Visum damals gekriegt (lacht) und hab mich jetzt langsam assimiliert.

Alfred Fuhr: Okay.

Bernhard Schwandt: Als Wirtschaftsprüfungsassistent, ja Pedanterie, Häkchen machen, das war dann nicht so meins, aber ich kam über diesen Weg zu einer größeren Gasversorgung, MitGas, und bin dort im Controlling gelandet.

Alfred Fuhr: Okay

Bernhard Schwandt: Es ging dabei um interne Kostenrechnung, um Berichtswesen, ich war der Berichterstatter des Geschäftsführers, um ihm jederzeit Zahlen aufzubereiten. Und da bekommt man einen guten Überblick über größere Unternehmen, die Kunden, über die Strukturen, und in dem Zusammenhang war ich zuständig für die Konzeption der SAP-Software-Einführung, damals SAP R3, in allen möglichen Bereichen, Investitionsmanagement, Profit Center Rechnung, also, ( lacht ) mit Unternehmensabläufen, Abrechnungsverfahren kenne ich mich gut aus. 1998 habe ich mich das erste Mal selbständig gemacht mit der Beratung von Energieversorgern.

Alfred Fuhr: Also noch sehr nah, an dem was du als Angestellter und für die Geschäftsführung gemacht hast.

Bernhard Schwandt: Ja, was ich dort gelernt habe, habe ich dann versucht umzusetzen, als freier Berater, mit innovativen Ideen. 1998 kam es ja zur Liberalisierung des deutschen Energiemarktes,

Alfred Fuhr: Ja,

Bernhard Schwandt: und da wurde Strom zur Handelsware, man konnte den Anbieter wechseln, wir haben damit auch ganze Stadtwerke zum Wechsel gebracht, Verbände und so weiter, mit Energiepooling, wie kann man durch wirtschaftliche Möglichkeiten Energieeinsparungen erzielen? Wie kann man zu einem Ökostromanabieter wechseln? Wir haben dann Ökostromwechselpartys organisiert, Info-Veranstaltungen zum Thema Ökostrom bei Kaffe und Kuchen.

Alfred Fuhr: Schön. Wechselpartys.

Bernhard Schwandt: Ja, Ökostromwechselpartys. Das ist auch durch die Presse gegangen, dazu gibt’s ein Buch von Ulla Gahn, Unter Strom. Ja, eine innovative Idee, wie man den Leuten ein schwieriges Thema nahe bringt.

Alfred Fuhr: Und würdest du sagen, dass durch deine Selbständigkeit, du hast dich 1998 selbständig gemacht, das ist witzig, und ich habe mich 1990 und noch mal 1993 selbständig gemacht und bei mir begann also die Selbständigkeit in etwa auch in dieser Zeit, Mitte der Neunziger Jahre. Also, ich glaube, dass lag damals auch so ein bisschen in der Luft, so ein Aufbruch, und das ist auch , glaube ich für unsere Generation typisch, dass so dieser Wunsch, ich hatte ja schon Interviewpartner vor dir, die zu mir gesagt haben, hach, ich konnte in meinem Angestellten Da sein keine Verantwortung übernehmen, oder dort sind Sachen passiert, Verantwortungslosigkeit, die mich einfach von diesem Weg des Angestellt Seins abgebracht haben,  das ist so etwas typisches auch, was in Schulen im Idealfall passiert,  dass Schüler für sich relativ schnell ihre Schule annehmen,  weil sie die mitgestalten wollen, das sind so Berührungspunkte, von Referentinnen und Referenten und dem Thema Bildung und gute Schule, war das bei dir nicht auch so, gab es da ein weiteres Erlebnis?

Bernhard Schwandt. Ja, ja, da gab es schon Erlebnisse. Zum einen (lacht) eines zum Thema Konkurrenz! Ich bin ein Teammensch, ich bin kein Mensch, der anderen schaden will, und in einem Karriereführer hab ich dann gelesen, es sei viel wichtiger, nicht nur seine Arbeit zu machen, sondern strategische Allianzen zu schmieden, damit man weiter kommt, oder sich die Arbeit vom Hals hält.

Alfred Fuhr: Ja, okay, (lacht)

Bernhard Schwandt: (lacht) und für mich, nach vier, fünf Jahren Berufserfahrung, wurde das so deutlich, wie dumm ich eigentlich bin in diesen psychologischen Dingen, dass ich so wenig opportunistisch ran gehe, es war mein Thema dann, dass ich gesehen habe, ich habe mir alles Mögliche aufgehalst, ich bin zu nett zu den Leuten, und ich werde vorgeführt, werde instrumentalisiert für bestimmte Zwecke.

Alfred Fuhr: Ja. Dann warst du auch nicht einer von denen, die schon am Anfang des Jahres gekuckt haben, wo die Brückentage liegen, um dann dies beim frühzeitig eingereichten Urlaubsantrag auszunutzen?  Das war so mein Erweckungserlebnis, was ich erlebt habe, wo ich gemerkt habe, dass manche Leute ganz anders an die Arbeit rangehen als ich, (lacht)

Bernhard Schwandt: Ja, das war so ein Punkt, wo ich mir dann gesagt habe, Nee, du musst hier was ändern! Und das andere war der Punkt, Energieversorgung, Liberalisierung, ein Gegensatzpaar, hundert Jahre Tradition bei den Energieversorgern, teilweise beamtenmäßige Strukturen, und ich kam als Wirtschaftsingenieur dort an mit innovativen Ideen. Liberalisierung ist ja eine Chance, eine Herausforderung, man muss viel tun, um mit anderen Lösungen Geld zu verdienen, man muss sich der Konkurrenz stellen, da gab es für mich viele innovative Ansätze, die ich aber dort nicht umsetzen konnte. Ich habe mich da teilweise gefühlt wie auf einem Betonblock, da wurde ein Samen drauf gelegt, und vielleicht kommt ja mal jemand vorbei, der den Samen auch noch gießt (lacht), aber auf so einem Boden kann man keine Wurzeln schlagen.

Alfred Fuhr: Ja, okay.

Bernhard Schwandt: und Betonköpfe, ja, (lacht) das waren so die Anregungen, die mich dazu gebracht haben, da raus zu gehen, meinen eigenen Weg zu gehen. Im Prinzip war ich schon nach ein paar Jahren ein Burn-Out Kandidat, weil ich eben mit den Strukturen dort nicht klar gekommen bin.
Ganz wesentlich zu der Zeit, mein erster Australienurlaub. Ich war insgesamt zweimal in Australien, mit 30, 33, wir waren mit einer Reisegruppe fast nur im Outback unterwegs, und ich hatte dort die Zeit, mich mit der Kulturgeschichte der Aborigines auseinanderzusetzen, vor Ort, mit einem Riesenschmöker eines Ethnologen. Das war für mich in zweifacher Hinsicht ein riesiger Auslöser, einerseits wurde dort ein positiver Virus in mich gelegt, von einer Lebens- und Gesellschaftsform zu erfahren, die sich im Einklang mit der Natur befindet, die möglichst wenig Zerstörung an der Natur vornimmt.
Was für die Aborigines wichtig ist, das ist die geistige, künstlerische Entfaltung, es geht nicht um Konkurrenz oder darum (lacht) besser zu sein als der andere!

Alfred Fuhr: Mir fällt da nur ein Film ein, Wo die grünen Ameisen träumen, da war das auch so, da wurde das auch so ein bisschen deutlich,

Bernhard Schwandt: Ja, ich glaube, den Titel habe ich schon gehört,

Alfred Fuhr. Nun ja, das war eben auch eine Begegnung von Kulturen, die da gezeigt wurde, und ich glaube auch, dass man sag ich mal, aus dieser neuen bundesrepublikanischen Gesellschaft nur heraus gefunden hat, indem man sich auch nur an anderen Kulturen orientiert hat, da ging ja eigentlich nix vorwärts, wie gesagt, wir hatten ja vor 16 Jahre Merkel, da hatten wir ja auch noch den Herrn Kohl, ich weiß also auch noch, dass in dieser Zeit, Anfang und Mitte der Neunziger, ja irgendwann, durch diese Wende auch, da gab es auf einmal Jobs, auf einmal gab es auch so einen Ruck, aber dieser berühmte ruck, der ist nicht durch das gesamte Land gegangen, der ist hauptsächlich dann von uns in der alten BRD als Chance wahr genommen worden, und ich glaube, das ist auch der große Unterschied, den man bei dem Thema Bildung sieht, also für uns, die wir im Westen diese Veränderung, und es geht ja bei der Bildung immer auch um Veränderungsprozesse, dass wir diesen Veränderungsprozess, viel viel mehr als eine Chance gesehen haben,  und wir mussten uns zunächst, ehrlich gesagt nicht einmal selbst bewegen, ja, von wegen, die Grenze ist auf, aber ich bin dann glaube ich irgendwann Jahre später dann mal, zwei Jahre Später oder so, beruflich habe ich mich dann mal mit dem Osten beschäftigt, und was mir auffällt, ist, dass die Referentinnen und Referenten, die auf dem Forum sind, das dies alles Leute sind,  die Veränderungen entweder selbst initiiert haben, oder eben gemerkt haben, dass sie an einer bestimmten Stelle im Laufe ihrer beruflichen Entwicklung, mal abbiegen mussten, und da ist , glaube ich, dass man sich dafür an anderen Kulturen oder durch Weiterbildungsprozesse dahin entwickelt hat, wo man heute ist. Und das hast du jetzt ja auch sehr schön beschrieben, das passt.

Bernhard Schwandt. Passt auch zu dem Thema Bildung. Wie auch immer, in Australien habe ich nach langer Zeit auch wieder ein Instrument in die Hand genommen.

Alfred Fuhr: Ah ja, okay

Bernhard Schwandt: Als Kind hatte ich einige Jahre im Kirchenchor gesungen, Akkordeon gespielt, und dann über Studium und Arbeit lange nichts mehr gemacht, ja, (lacht) und das war eben auch noch einmal wieder dieser Impuls, dort mich hinzusetzen und Didgeridoo zu lernen, lernen zu atmen, das ist sehr meditativ, und daraus wurde dann klar, über diese Impulse ja, auch in mir steckt so ein innerer Künstler, ich weiß, dass ich kreativ bin und nicht vertrocknet, oder nur fast vertrocknet.  Und in der Zeit habe ich auch meine Leidenschaft für’s Trommeln entdeckt, aus dem Hobby einen Zweitberuf gemacht und mich die letzten Jahre intensiv mit Musik beschäftigt, als Bandmusiker, musikpädagogisch dann auch, habe Workshops organisiert, mit Schulklassen Projekte gemacht. Insofern ist das für mich jetzt ein doppelter Weg, ich habe über meine  Arbeit in der Energie gelernt, die Musik als Ergänzung wahr zu nehmen, ja, denn da geht es nicht um Konkurrenz, nein, da sitzen zwei und wollen miteinander Musik machen, und im Idealfall hören sie sich zu, der eine schwingt sich auf den anderen ein, um gemeinsam schönere Musik zu machen. Wenn ich das als Konkurrenz sehe, dann trommle ich den anderen kaputt, weil ich mein Alphatier raus hängen lasse,

Alfred Fuhr. Und dann spielt aber auch keiner mehr mit dir, das ist dann klar,

Bernhard Schwandt: ja, und über die Musik habe ich gelernt, zu mir zu finden, zu meinem Element, und dadurch bin ich zu dem geworden, was ich jetzt bin (lacht). Und um den Bogen zu Georg und dem Forum hin zu kriegen. Nach meinem Ausstieg habe ich beim Ökolöwe e.V., der Umweltverband in Leipzig, mitgearbeitet, da ging es um kommunalen Klimaschutz, um die Einrichtung eines Klimaschutzbeauftragten in der Stadt Leipzig, Bürger-Solar-Kraftwerke, und über den Weg kam ich dann immer mehr zu dem Thema Bauen, also wie wäre es, ein ideales ökologisches Haus zu bauen? Die Möglichkeiten der Energieeffizienz, Energieoptimierung kenne ich ja aus meiner alten Geschichte, und die nutze ich jetzt für ökologische Zwecke.

Alfred Fuhr: Was ich interessant finde, bei deinem Werdegang, also, ich hatte eine Interviewpartnerin, die beschäftigt sich jetzt mit dem Lernen und mit den Räumen, die man dafür braucht, und so, und sie ist u.a. darauf gekommen, dass die Akustik in den Schulen, eine ganz entscheidende Rolle spielt. Ich glaube das wird schon hochinteressant werden, weil da Leute zusammen kommen, von denen, aus dem was sie e nur aus dem was sie in den Interviews von sich preis gegeben haben, man sich sofort vorstellen kann, wenn die sich treffen, zuhören und sich sehen, ja, dann ist das für sie ein sofortiger Gewinn, ja, das ist was mir auch sofort auffällt, weil ich ja schon eine Menge Interviews geführt habe, die ich noch im Kopf habe, und da gibt es übrigens auch einen, der ist IT Experte, ein IT ler, hat bei IBM gearbeitet, hat in Deutschland Second Live mit gepusht, und mir mal vor zig Jahren vorgestellt, und der spielt in seinen Vorträgen auch Didgeridoo , und spielt dem Publikum aus der IT mal auf diesem Instrument was vor, die ja eigentlich nur was von Algorhitmen und sonstwas hören gewohnt sind, dann spielt er eben dann halt mal was vor, ich glaube, dass das sehr gut für die Vermittlung ist, man sagt ja so schön, man braucht was für den Ausgleich, aber ich glaube man braucht etwas für die Sinnstiftung, und das sind für mich auch die beiden Energien die bei dem forum eine Rolle spielen, da ist das Wort Verantwortung, für bessere und gut sanierte Schulen, und was Lernen, was vom Forum mitnehmen, was mir schon morgen in meinem Projekt hilft, es besser zu machen, ich glaube, das ist so der rote Faden, der sich durch alle Interviews zieht.

Bernhard, wir haben ja damit die Gegenwart erreicht, 2018, das bringt mich zu der nächsten Frage: Wie siehst du die Digitalisierung im ökologischen Bauen und der Bildung. In Unternehmen sollen Silos abgebaut werden, verspricht man uns, es soll die Möglichkeit geben aus Daten von Maschinen und über die Welt und das Bauen mehr zu lernen, als wenn wir die Leute direkt fragen, und aus einer Fülle von Daten, die wir bei der Produktion speichern und im Haus an neuen Orten und in Geräten sammeln, ergeben sich Möglichkeiten der Nutzung dieser Daten, bis hin zur bereits existenten Möglichkeit, dass mein WC mit aus der Analyse meiner Exkremente sagt, wann ich krank bin, also solche Sachen gibt es ja schon.

Bernhard Schwandt: Also XR oder BIM, (lacht) die Anreicherung der Realität durch Informationen, durch Virtuelles? Ja,

Alfred Fuhr: Richtig. Sowas, ja. Oder dass man ja heute schon ein Haus in drei D darstellen und ausdrucken kann, oder es schon virtuell begehen kann, und sich schon vor der Fertigstellung ansehen kann, wie das aussieht,

Bernhard Schwandt: Ja, dazu hatten wir vor kurzem ein Gespräch an der HTWK Leipzig, bei der  Architekturprofessorin Prof. Dr.-Ing. Monica Rossi Schwarzenbeck  [ Fakultät Bauwesen , HTWK Leipzig  ] mit Schwerpunkt Energieeffizienz  etc., hier ging es um das Weiterdenken, die wissenschaftliche Begleitforschung, BIM (Building Information Modelling), die Modellierung am Gebäude angereichert mit Energieanalysen, Prozessrechnungen, etc.,

Alfred Fuhr: Da werden ja auch ganz neue Berufe am Bau entstehen, ja?

Bernhard Schwandt: Ja, mit Sicherheit, über die Verknüpfung von konventionellen Medien und Visualisierung in Drei D. Insofern werde ich auf jeden Fall noch dran denken, aus unserem Netzwerk Fachleute für das Forum einzuladen,

Alfred Fuhr: Super

Bernhard Schwandt: aus dem universitären Bereich,

Alfred Fuhr: Okay.

Gut, das waren schon meine Fragen fast, aber etwas habe ich noch, es gibt ja, in Anführungszeichen, noch die Phantasie, oder es gibt eine Realität, wo Schule ein Raum ist, der geschützt ist, gleichzeitig haben wir jetzt das Internet, und wir haben inzwischen Jugendliche, die sagen, was brauche ich noch die Schule zum Lernen, ich habe ja das Internet, und finde dort alles was ich will, und die Schulen, die tun sich schwer mit der Digitalisierung, jetzt wird erst einmal das Handy verboten, oder von den Schülern versteckt, und dann wird das weggenommen, und ich versteh natürlich beide Seiten, das muss ich auch ganz klar sagen. Du bist ja nun auch Techniker, du hast ja nun auch, wenn du an so ein Baugewerk dran gehst, denkst du da die Digitalisierung schon mit oder sind die Bereiche Ökologie und Digitalisierung noch sehr weit auseinander?

Bernhard Schwandt: Nein, also wenn man z.B. an die Gespräche denkt, die wir mit IP-Building führen, da ist die Digitalisierung auf jeden Fall ein Thema. Als Beispiel ein Städtewettbewerb in Sachsen, da geht es auch um Digitalisierung, man läuft durch die Fußgängerzone, und direkt bekommt man angezeigt, hier gibt’s eine interessante Geschichte über das Haus, hier gibt es ein Restaurant, eine Bowling-Bahn, eine Eisdiele,

Alfred Fuhr: so wie eine elektronische Spurenlese, dann, ja, mit seinem Handy,

Bernhard Schwandt: Ja,

Alfred Fuhr: und plötzlich sagt einem das Haus vor einem, du, ich bin ganz interessant, bin ökologisch gebaut, komm doch mal rein und schau es dir an, das ist natürlich eine schöne Vorstellung,

Bernhard Schwandt: ein Haus erzählt seine Geschichte, durch die Bewohner, die diese Informationen in Interviews und Gesprächen gegeben haben, um das anzureichern,

Alfred Fuhr: Ja,

Bernhard Schwandt: also insoweit beschäftigen wir uns auf jeden Fall mit dem Thema, die Digitalisierung kommt in allen Lebensbereichen jetzt mehr zum Tragen.

Alfred Fuhr: Was hat dich gereizt, dieses Forum wahr zu nehmen, oder was war das, was dich interessiert?

Bernhard Schwandt: Was mich antreibt, grundsätzlich der Gedanke, Earthship, [ kann nicht nur während des 17. IP-Building Forums im Schloss Tempelhof besichtigt werden ] der ist mir seit vielen Jahren geläufig. Ich habe dann festgestellt, hier im Osten ist der gar nicht so verbreitet, nachdem ich ein paar junge Leute gefragt habe. Also das Prinzip, was dahinter steckt, aus alten Rohstoffen, aus Altmaterialien, eine Wohn-Umgebung zu schaffen, sich selber zu versorgen. Der Autarkie-Gedanke gefällt mir sehr gut, eine eigenständige Versorgungsinsel aufzubauen, auf Basis von Recycling, Upcycling, das sind für mich seit vielen Jahren Träume, Sehnsüchte, und die Frage, wie kann man das jetzt in einer Schule oder einer modernen Stadt umsetzen, ja, wie kann man Teile dieses Bewusstseins in den Häuserbau mit einbringen? Und aktuell haben wir uns als Baugruppe an einer Ausschreibung beteiligt und den Zuschlag bekommen für den Neubau eines Mehrfamilienhauses,

Alfred Fuhr: Okay.

Bernhard Schwandt: dabei geht es um wesentliche Punkte, wir wollen möglichst wenig Energie verbrauchen, wir wollen CO2 einsparen, wir wollen Abfall reduzieren, und insgesamt müsste man dann von der Kostenbilanz her auch auf ein günstigeres Niveau kommen. Wir planen das Gebäude als einen kompletten Holzbau, um auch bei der ‘grauen’ Energie zu sparen, Beton und Glas, das sind Energiefresser, weil bei der Produktion selber schon viel Energie verbraucht wird, und um dagegen was zu tun, versuchen wir aus möglichst regenerativen Energiequellen die Energieversorgung zu decken. Erdwärme z.B. denn in Leipzig ist der Grundwasserspiegel recht hoch, damit hat man einen kostenlosen Wasserspeicher, der zehn Grad warm ist. Hierzu habe ich das ökologische Konzept erarbeitet.
Und um da wieder einen Bogen zur Bildung zu schlagen bzw. zu den Themen des Forums, Wissenschaftler reden über das Zeitalter und die Idee des Anthropozäns, und da geht es auch letztendlich darum, wie bei den Aborigines, lebe im Einklang mit der Natur, lebe nicht gegen die Natur, wir sind als Menschen jetzt epochal an Prozessen beteiligt, die wir in ein paar Millionen Jahren noch merken werden, und insofern, müssen wir an der Dummheit des Homo sapiens arbeiten, ( lacht ) und diese von Wissenschaftlern ‘neuentdeckte’ Idee des Anthropozänes müsste auch zum globalen Schulbuchwissen erklärt werden,

Alfred Fuhr: Das ist schön, ja,

Bernhard Schwandt: das war für mich auch eine Anregung, im Zusammenhang mit dem Forum nachzudenken. Ich habe insgesamt drei Kinder, zwei Jungs, eine Tochter, und meine Jungs sind auf einem Gymnasium mit naturwissenschaftlichen Schwerpunkten, aber wo geht das hin? Der Strom kommt aus der Steckdose, ich mache die Heizung an, dann wird es warm, sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen ist da noch wenig Wissen vorhanden. Wo kommt der Strom her? Wie wird er erzeugt? Wie erzeuge ich Wärme? Und das Ganze eben nun eingebunden in die Fragestellung: Wie baue ich ein Haus? Für Schüler, so stelle ich mir das vor, habe ich eine ganze Menge Bildungsthemen drin, angefangen beim Entwurf, Skizzen machen, Zeichnen, Gestalten, Architektur, ich kann dann als Bauingenieur ran gehen, ich muss was berechnen, Statik, ich kann über die Baustoffe in die Biologie gehen, regenerative Baustoffe, Pflanzenkunde, und wenn ich da so rund drum rum denke, im Zusammenhang mit Energie: Wie baue ich einen Solarkocher? Wie erzeuge ich Wärme? Ich nehme einen Komposthaufen, lege einen Wasser-Schlauch rein, dann kommt da irgendwann warmes Wasser raus, warum? Weil dort Vergärung stattfindet und Wärme erzeugt wird.

Alfred Fuhr: Ja, da wäre es ja praktisch gut, und alles andere eine vergeudete Bildungs- und Lebenszeit, und wir bringen unsere Schülerinnen und Schüler um etwas, wenn wir die Kinder nicht am Schulbau beteiligen, oder der Sanierung, ja? Verpassen wir da eine Chance, denn in meiner Generation, da kann ich das sogar belegen, wir sind ja, wir haben die Kohlefeuerungsöfen erlebt, das weiß ich noch, als ich studiert habe, da hatte ich ein Zimmer, und da musste ich morgens erst einmal den Ofen anheizen, und das war für mich ein Rückfall, weil ich bin 1960 geboren und da hatten wir auch zuerst einen großen Zentralen mit Koks beheizten Ofen, der war auch für Warmwasser zuständig, aber dann Mitte der siebziger Jahre, als meine Eltern beide gearbeitet, also meine Mutter teilweise und mein Vater voll gearbeitet hat, da haben wir die allerersten Energie Spar und Sanierungsmaßnahmen schon selber durchgeführt, indem wir wärmegedämmte Fenster, das waren so Alumniumfenster, und es wurde dann eine Gasheizung eingebaut. Weg von der Kohle, das war das größte Erlebnis was ich als Kind je hatte, beim Umbauen, wo ich mitgekriegt habe wie Bauen auch gelingen kann, indem man eben einen lokalen kleinen Handwerker im Haus hatte, der kam dann und dann blieb der halt eine Woche, aber dann war das auch fertig, ja so, (lacht) das waren wirklich Erlebnisse gelingender Sanierung, gelingendem Bauen, ja, und das war auch für uns Kids total spannend, dann am Tisch dabei zu sitzen, wenn der Installateur so erzählt hat, und dann kam da so einer zu uns in den Keller und macht da irgendwas, es wurde was abgerissen, entfernt, und auch die Kommunikation der Handwerker, Hörst du schon was, passiert jetzt was, was die sich dann von oben nach unten zu riefen, und deren Geräte, so ein Schweißbrenner, und Kupferleitungen biegen, also das war total interessant, selbst für mich, der sich nicht so für Handwerk interessiert hat, sondern mehr für Bücher, ganz einfach zu sehen, wie diese Menschen jetzt was Neues schaffen, diese Erregung, die da im ganzen Haus war, das fand ich total belebend.

Bernhard Schwandt: Da hast du ja ein sehr gutes Beispiel mitgekriegt, welches Kind kriegt das heutzutage noch mit? Wenn man überwiegend in einer Mietwohnung lebt.

Alfred Fuhr: Ja, wir packen heute unsere Kinder ein, halten sie viel zu sehr aus der Realität raus, also ich habe dabei natürlich nach der Schule geholfen, oder meine Mutter hat dann für die Handwerker mittags alle gekocht, und da musste man natürlich auch helfen, aber man war ein Teil von was, und ich glaube auch, das ist das ganz entscheidende, und auch wie schon gesagt, die Energiewende, das Bewusstsein, dass unsere Schulen, ja eigentlich auch Vorbilder dafür sein müssten, weil da wird sie sofort sichtbar,

Bernhard Schwandt: Ja, wenn man so will, da müsste die Revolution schon aus den Schulen heraus kommen, dass die Kinder den Erwachsenen zeigen, macht das mal so,

Alfred Fuhr: Ja, denn das haben wir in der Schule gelernt, auch ich habe meiner Mutter neue Sachen bei gebracht, das habe ich in der Schule gelernt.

Bernhard Schwandt: ja ich habe damals auch Einfluss auf die Ernährungsgewohnheiten meiner Eltern genommen,

Alfred Fuhr: Auch das zieht sich wie ein roter Faden durch die Interviews, auch bei den meisten Experten, in der Biografie, da passieren Wendepunkte, in der Biografie erkennt man, dass man ein Stück weiter ist als seine Umwelt, man erkennt, dass man in den Strukturen nicht mehr arbeiten kann, weil dort keiner die Verantwortung übernimmt, und ich glaube das ist bei dir auch so,

Bernhard Schwandt: Ja ich sehe diese Brücke, in meiner persönlichen Energiegeschichte,

Alfred Fuhr: Ja, vom Messen, von der rein technischen Ebene, von der Ökonomie, was ihr im Wirtschaftsingenieurwesen so macht,

Bernhard Schwandt: Ja, ja, und von dort aus in die Musik zu gehen, ja, auch in die Unsicherheit zu gehen, das war spannend, in jedem Fall. Manch andere tun das nicht, weil sie nicht den Mut haben, diesen Schritt zu tun, nun ja Mut, bei mir war es vielleicht eher der Mut der Verzweiflung, weil ich nicht weiter wußte, und da habe ich deutlich gespürt, beim Trommeln komme ich in mein Element,

Alfred Fuhr: aber das passt doch alles, wenn du mal überlegst: Mut, d.h, es ist griechisch und heißt Herz haben, und wir haben halt inzwischen für Worte andere Bedeutungen, und dafür war es halt auch gut, was ich in der Schule gelernt habe, den Dingen auf den Grund zu gehen, den Fluss zurück, flussaufwärts zu gehen, Sprache, Bedeutung, gerade weil du gerade sagt hast, vielleicht Mut nicht, Nein, doch! Du musst Mut haben, aber eben nicht im Sinne von Hasardeurtum, sondern, dass du dir ein Herz fasst, was anders zu machen, das habe ich in der Schule schon erlebt. Also, ich kann mich erinnern, für mich war es schon während meiner Schulzeit ein tolles Erlebnis, selbst bei Bauprojekten dabei zu sein. Und auch die hatte damals Mut. Denn: Unsere Schule war noch nicht fertig gestellt, als wir dort mit dem Unterricht begannen, dort gab es Staub, Unfertiges, Handwerker, kahle Wände, doch es ging voran, und später war ich dann dabei, als eine alte Scheune umgebaut wurde, oder ich meinem Bruder bei dessen Hausbau behilflich sein konnte. Mitzuerleben, wie aus einem Loch, dass man in die Erde gräbt, um den Wasseranschluss zu finden, irgendwann ein Haus wird, oder aus einer alten Scheune eine Fahrradwerkstatt, und das war damals auch schon der Renner, dass man aus brachliegenden Plätzen und Bauten was machte, es konnte gar nicht abgeranzt genug sein, umso leichter war es für alternative Projekte Raum von der Stadt zu bekommen, wo die normale Immobilienwirtschaft nicht mehr dran wollte, oder weil es sich für andere nicht mehr lohnte. Aber ich fand das superspannend und so wie du das jetzt auch erzählt hast, wäre da schon mal eine Geschichte uns auf dem Forum zu fragen, ist es dann nicht vielleicht falsch, oder sagen wir es mal so, ist es dann nicht sehr viel sinnvoller für den Lernerfolg, und weil du ja vom Anthropozän als globalem Schulwissen gesprochen hast, dass wir die Schüler, vielleicht schon ab dem Rohbau, wo keine Gefahr mehr droht, oder vielleicht auch schon sehr früh, sie dann an diesem Bauprojekt beteiligt?

Bernhard Schwandt: Ja, beteiligen, ich weiß von der Freien Schule in Leipzig, die haben dort eine Baugruppe, da wird mit Holz gebaut, mit Reststoffen. Die Schüler sind total begeistert und bauen jetzt schon einen Steg, und eine Brücke und ja, das weiter zu führen, in und mit einer Partnerschaft, mit wissenschaftlicher Begleitung, da lassen sich viele Themen vermitteln über Bau, Elektrotechnik, Klimatechnik, Thermodynamik, Antriebe, und das eben nicht als als Frontalunterricht, sondern das Ganze in einem gemeinsamen Projekt zu lernen,

Alfred Fuhr: Genau, ja Klasse. Ja, toll,

Bernhard Schwandt: Ja,

Alfred Fuhr: Und damit würden wir vielleicht auch wieder zu den Lehrern schlagen, ja, zu dem Lehrpersonal, die sollen ja angeblich auch selber gerne bauen, und da sie die Erfahrung, die sie bei ihrem Bau, ich kann mich da an meine Schulzeit erinnern, wo die Lehrer, die gebaut haben, in der Nähe der Gesamtschule, die waren, die kamen dann halt mal in die 7. Stunde AG und sahen entsprechend aus, und sie haben uns begeistert erzählt, vom Bauen, und so, also von daher glaube ich, wäre das auch für sie ein spannendes Thema. Ja, gut, zum Abschluss, so wie bei allen anderen möchte ich dich fragen: Hast du noch einen Wunsch, oder gibt es eine Berufsgruppe, die wir als Veranstalter und Mitorganisatoren vielleicht noch ansprechen sollten, die wir bisher übersehen haben? Du hast dir ja schon ein bisschen das Programm angekuckt, und mit Georg was entwickelt,

Bernhard Schwandt: Ja,

Alfred Fuhr: Wünsch dir mal was! (lacht)

Bernhard Schwandt: Wünsch mir mal was, (lacht) Was haben wir grob dabei aus dem Bereich Architektur, Bildung, Soziales, was haben wir noch,

Alfred Fuhr: Immobilienentwickler, Planer, auch die beraten, die die Bauträger beraten,

Bernhard Schwandt: Ja, gut, jemand von außen noch, z.B. Bildungsinstitute

Alfred Fuhr: Architekturzeitschriften, Medien, haben wir angeschrieben,

Bernhard Schwandt: gut, da bin ich jetzt ein bisschen überfragt, vielleicht noch aus dem Umweltbereich,

Alfred Fuhr: also ich bin total gespannt, auf Schloss Tempelhof, ja, weil das ja selber schon so ein spannendes Projekt mit einer Geschichte ist, wo Leute aus der Stadt, nicht nur wie üblicherweise ein Ehepaar mit und ohne Kinder aus der Stadt, sondern damals sind 20 oder sogar glaube ich am Anfang sogar 40 Menschen, die dieses Projekt da jetzt aufgebaut haben, darauf freue ich mich natürlich auch, Gut,

Bernhard Schwandt: ja, und ich freue mich auch, die Beschreibung des Standortes, von dem was da gelebt wird, gemeinschaftlich, ökologisch, also alleine diese Atmosphäre, für mich ist das schon eine tolle Sache, und wenn es zu einem Austausch mit den ganz verschiedenen Disziplinen kommt, ja das regt mich schon sehr an.

Alfred Fuhr: Dann, danke ich dir erst einmal schön, für deine Gedanken, für deine Zeit.

 

Treffen, sprechen Sie Bernhard Schwandt – er ist Referent im
17. IP-Building Forum am 12.05.2018  
das an einem Tag , am Samstag den 12.05.2018,  im Rahmen des
Symposiums Bildung & Bewusstsein vom 10.05. bis 13.05.2018 stattfindet.
Präsentieren Sie Ihre Ideen, Dienstleistungen im 17. IP-Building Forum
 17. IP-Building Dialog Forum – Building für Bildung – 12.05.2018
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