Projekt Halbe Halbe Leipzig -Initiatoren, Urheber, sowie Verpflichtungen – beiseite geschoben.

Zum gestrigen MDR Bericht “Halbe – Halbe” , kann ich mit unserem IP-Building Team nur traurig auf die aufrichtige Pressemitteilung der Leipziger Grünen Stadtrat Fraktion verweisen. Dem OBM hatten ich gem. unserem Konzept, 10 Mio Einsparungen in 11 Jahren versprochen. Nach den ersten Erfolgen wurden die Urheber, sowie Verpflichtungen dazu einfach beiseite geschoben.
Anett Ludwig, Stadträtin und für die Fraktion Initiatorin des „Halbe-Halbe“-Projektes ergänzt:
PM „Meine Fraktion bringt sich mit vielen Ideen in das Verwaltungsgeschäft ein und kämpft dafür manche dieser Initiativen mit viel Aufwand und gegen die Verwaltungsmeinung durch. Im Falle des Halbe-Halbe-Projektes wurden seitens der Grünen Stadtratsfraktion mit Unterstützung aus dem Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen und mit fachlicher Begleitung von Professor Nessler  von  IP-Building das Thema eingebracht, Schulen angesprochen die sich schnell sehr für das Projekt interessierten, Erfahrungen, Fördermöglichkeiten und fachliche Referenzen beigebracht. Der Stadtrat hatte dann nach zäher Beratung und Widerstand aus der Fachverwaltung vor einem Jahr in der Ratsversammlung den Projektstart beschlossen.

Wir hätten wenigstens erwartet, dass der Oberbürgermeister uns als Ideengeberin, und auch den Stadtrat und die beteiligten Projektschulen, zum Empfang der Fördermittel-Urkunde durch die Bundesumweltministerin einlädt. Diese Bestätigung unserer Initiative wäre uns allen eine wichtige Anerkennung unseres Engagement geworden. Diese Fördermittel gibt es nur, wenn ein Projekt im Klimaschutz nützliche Wirkungen verspricht.

Das Halbe-Halbe-Projekt ist ein inzwischen vielfach erprobtes Modell für erfolgreiches Energie- und Ressourcen-Sparen in Schulen in Deutschland. Wichtigstes Erfolgsrezept ist, dass im Projekt Schüler und Schülerinnen, Hausmeister und Lehrkräfte nach Möglichkeiten für Einsparungen in ihrer Schule suchen. Von den dadurch gesparten Ausgaben kann die Schule die Hälfte zur eigenen Verfügung einbehalten. Dies ist ein wirklicher Anreiz, denn selbst in sanierten Schulen ist das Verbrauchsverhalten oftmals ausschlaggebend für weiterhin hohe Verbrauchszahlen für Licht, Wasser und Wärme. Wir sind vom Projekt Halbe-Halbe überzeugt, denn es arbeitet praktisch, pädagogisch und nachhaltig für den Klimaschutz mit den und für die künftigen Generationen.””

Dank Prof. HG Gräbe finden Sie hier sehr detailiewrte Informationen zum bisherigem Projektverlauf:

http://www.leipzig-netz.de/index.php5/MINT.HalbeHalbe