Profitable, gemeinschaftliche Energie- Stoffstromanlagen in Gewerbegebieten. Weitere Projektierungspartner gesucht.

Austausch_Diskurs_560x288 In Gewerbegebieten gibt es ein enormes Potential zur effizienteren Nutzung von Ressourcen. Sie ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch profitabel. Die hohe Dichte an Unternehmen mit den meist unterschiedlichen Gewerken und ihren spezifischen Stoffströmen, Energieumsätzen und räumlichen Gegebenheiten sind ideal, um kooperative Kostenvorteile für alle Beteiligten zu generieren. Im Allgemeinen finden Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen jedoch vorwiegend auf einzelbetrieblicher Ebene statt. Dabei bleiben viele Potentiale ungenutzt, weil es zum einen an einer unternehmenübergreifenden, transparenten Erfassung von Energie- und Stoffströmen und zum anderen an einer gemeinsamen Plattform für die Zusammenarbeit mangelt. Infolgedessen fehlen der Anreiz, die Zuversicht in die Machbarkeit oder allein die Vorstellung über die realisierbaren Synergien. Dabei kann das Lagerhallendach des einen helfen, die Stromrechnung des anderen zu senken, oder die Abwärme der einen Industrieanlage als Wärmeversorgung des Anderen dienen. Viele Beispiele ließen sich aufzählen. Am interessantesten aber sind die Synergien, die zunächst im verborgen liegen und erst im Dialog der verschiedenen Unternehmen untereinander zutage gefördert werden.

Welche Verbindungen sich immer finden, ihnen liegen zwei wesentliche Prinzipien zugrunde:

1. Gemeinsam Ressourcen intelligent nutzen = Mehrwerte erwirtschaften

Oft gelingt dies schon allein ohne den Einsatz von Technik, durch nichtinvestive Maßnahmen und ein verändertes Nutzerverhalten. Darüber hinaus werden mithilfe eines gemeinsamen integrierten Ressourcenkonzepts Energie- und Stoffströme gekoppelt und in Form nachhaltiger technischer Lösungen realisiert. Dazu gehört die Nutzung bestehender Infrastruktur ebenso wie auch Möglichkeiten des gemeinsamen Einkaufs von Energie oder der kooperativen Nutzung von PV- oder Windkraftanlagen.

2. Kooperation = Synergie

Das zweite zentrale Prinzip ist das der Kooperation. Je intensiver Unternehmen miteinander kooperieren, desto größer ist der Mehrwert für alle Beteiligten. Die Herausforderung besteht darin, vernünftige und effiziente Kommunikations- und Organisationsplattformen aufzubauen, die jenseits der technischen Machbarkeit, die Basis für eine gute Zusammenarbeit und eine nachhaltifge Realisierung des Ressourcenkonzepts darstellen.

Beide Prinzipien vereinigen wir in der integrierten Planung von IP-Dialog. IP-Building. Wir unterstützen Unternehmen in Gewerbeparks integrierte Konzepte zur intelligenten Nutzung von Ressourcen zu erstellen, zu implementieren und öffentlich zu bewerben. Für uns gehört dazu nicht nur eine technisch-rationale Planung, sondern auch die organisatorisch-emotionalen Aspekte, die in vielen integrativen Planungskonzepten fehlen und die Umsetzung der Konzepte oft erschwert oder verhindert. Mit unseren Dialog-Foren moderieren wir die Konzept- und Planungsphase. Darin fließen unsere Erfahrungen aus 30 Jahren Planungspraxis ein. Gemeinsam mit den vor Ort ansässigen Unternehmen entwickeln wir ihr integriertes Ressourcenkonzept, schaffen Mehrwerte für alle beteiligten Unternehmen und betreiben Öffentlichkeitsarbeit für ihr exzellentes Energie- Resourceneffizienz- und somit auch Klimaschutzprojekt.

Der erste Schritt wird das 2. Gewerbepark – Forum ( 2. GWP-Forum ) sein. Vorläufer, auch mit der Zielsetzung zu Kooperieren, war das erfolgreiche
1. GWP – Nachbarschaftstreffen im LK Leipzig. Hier ein Bericht dazu.

Treten Sie mit dem Projektleiter direkt in Kontakt:
Dr. rer. nat. Matthias Mattiza
E-Mail: M.Mattiza@IP-Building.de
Tel.: 0341 – 392 819 810 oder nutzen Sie untenstehendes Formular: